Fidelity fordert längere Aktien-Haltefristen für Manager

Fidelity Worldwide Investments will Vergütungsprogrammen für Führungskräfte nur noch dann zustimmen, wenn die Mindesthaltefristen für Bonuszahlungen in Form von Aktien verlängert werden. Dazu hat Fidelity 400 europäische börsennotierte Unternehmen angeschrieben und auf die Verlängerung der Frist gedrängt, innerhalb derer Führungskräfte solche Aktien nicht verkaufen dürfen. Demnach verlangt Fidelty ab 2014 eine Haltefrist von drei Jahren, von 2015 an fünf Jahre.

Die erste Forderung sollte gerade in Deutschland keine große Herausforderung darstellen. Etwas anders sieht das bei der Forderung ab 2015 aus. Sollte sich die Forderung der Fidelity weitere Unterstützer finden, wird es bei vielen Unternehmen einen Anpassungsbedarf geben.

Erfahrungsgemäß werden sich folglich die Haltefristen auch bei anderen Beteiligungsprogrammen verlängern. Bitte berücksichtigen Sie das bei der Planung eines neuen Beteiligungsprogramms.

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