Apropos Mitarbeiterbeteiligung – Der Start

Als Gründer von Equity Change Management stelle ich immer wieder fest, dass das Thema Mitarbeiterbeteiligung in vielen Unternehmen keine Rolle spielt. Oft fehlen einfach die Informationen über die Möglichkeiten und die Machbarkeit. Mit „Apropos Mitarbeiterbeteiligung“ informiere ich, ab sofort und regelmäßig, über interessante Aspekte rund um die Mitarbeiterbeteiligung.

Auf der Agenda stehen Basisinformationen zu Beteiligungsinstrumenten, Erfahrungsberichte, Neuigkeiten aber auch Interviews. Ich freue mich auf einen regen Austausch und Kommentare.

Industrielyrik – „Xingen

Der Manager von heute ist vernetzt, auch im Internet. Er oder die Menschen, die er dafür angestellt hat, bespielen seine unterschiedlichen Kanäle. Sie facebooken, twittern – oder xingen. Und vergessen in der virtuellen Welt vielleicht manchmal, sich mit der Realität zu beschäftigen.“
*Claudia Panster im Handelsblatt von 7./8./9. Dezember*

Industrielyrik – „Performance

Die Performance, so scheint es, ist die notwendige Bedingung in der Wirtschaft. Jeder und alles muss performen, möglichst gut natürlich: Wenn eine Aktie steigt, performt sie gut. Wenn Mitarbeiter eine ordentliche Leistung abliefern, performen sie gut. Wenn der Chef das Unternehmen voranbringt, performt er gut. Kein Wunder , das manch einer sich fühlt wie im Theater.“
*Claudia Panster im Handelsblatt von 7./8./9. Dezember*

Industrielyrik – „Outsourcing

Klingt nach schlanken Strukturen und moderner Kostenoptimierung . Heißt aber: Bezahlt wird nur noch, wen ich wirklich brauche und auch nur dann, wenn ich ihn wirklich brauche. So gesehen englisch für: das Kostenrisiko trägt künftig der Mitarbeiter. Den Hausmeister, der mir zum Haustarif zu teuer ist, kann ich über Outsourcing prima für sechs Euro die Stunde wieder einstellen. Klingt unschön? Eben, deswegen heißt es ja auch Outsourcing.“
*Claudia Panster im Handelsblatt von 7./8./9. Dezember*

Industrielyrik – „Mindmap

Die eigenen Gedanken können einen ganz wirr machen. Zwischen Gattin, Job und Golfclub droht der ein oder andere Geistesblitz schon mal die falsche Abbiege zu nehmen. Da kommt die Mindmap gerade richtig – sie weist den Verstand den Weg. Zumindest in der Theorie. In den meisten Meetings drängt sich der Eindruck auf, die Mindmap, also die Gedankenkarte, sei falsch herum gezeichnet. Andres jedenfalls ist das Gesagte der Kollegen meist nicht wirklich zu verstehen.“
*Claudia Panster im Handelsblatt von 7./8./9. Dezember*

Industrielyrik – „Incentives

Früher folgte auf den Feierabend das Bier im Kollegenkreis, manchmal auch der Familienausflug mit den lieben Kollegen am Samstag. Dann lehrte die Ergo den deutschen Arbeitnehmer, dass Mitarbeiterbelustigung auch feucht fröhlicher vonstattengehen kann und statt Mitarbeiterbelohnung hieß das Ganze plötzlich Incentive- Reise. Nachdem die Öffentlichkeit diese Art der Mitarbeiterbindung aber eher nicht honoriert hat, weil dort die „Mitarbeiterbetreuung“ doch zeitweise zu wörtlich genommen wurde, ist mittlerweile der Samstagsnachmittagsausflug in den Zoo für verdiente Kollegen wieder angesagt. Das neue Wort ist dennoch geblieben.“
*Claudia Panster im Handelsblatt von 7./8./9. Dezember*

Wie kann der Frauenanteil erhöht werden – Oder was sich hochqualifizierte Frauen wünschen

Immer wieder ist von der Einführung einer festen Frauenquote im höheren Management die Rede. Zuletzt auf den Bundesparteitagen der großen Parteien. Aber was wünschen sich hochqualifizierte Frauen wirklich? Hierzu gibt es eine Umfrage von Rochus Mummert unter 119 Frauen im mittleren Management.

81 % Flexiblere Arbeitszeiten
55 % Mehr Führungspositionen in Teilzeit
55 % Öffentliche Betreuungseinrichtungen für Kinder verbessern
54 % Betriebliche Betreuungseinrichtung für Kinder verbessern

Alles keine neue Themen. Sicherlich ist es sinnvoll, neben der Diskussion um Frauenquoten, an diesen Punkten zu arbeiten.

„Human Resources

Auf das Humankapital – auf Deutsch klingt es noch befremdlicher – kann kein Unternehmer verzichten. Es hat sogar schon Einzug in den Duden gefunden. Gemeint ist demnach die „Gesamtheit der wirtschaftlich verwertbaren Fähigkeiten, Kenntnisse und Verhaltensweisen von Personen und Personengruppen“. Jeder Chef ist eben nur so gut wie seine Mitarbeiter.“ *Claudia Panster im Handelsblatt von 7./8./9. Dezember*