Fidelity fordert längere Aktien-Haltefristen für Manager

Fidelity Worldwide Investments will Vergütungsprogrammen für Führungskräfte nur noch dann zustimmen, wenn die Mindesthaltefristen für Bonuszahlungen in Form von Aktien verlängert werden. Dazu hat Fidelity 400 europäische börsennotierte Unternehmen angeschrieben und auf die Verlängerung der Frist gedrängt, innerhalb derer Führungskräfte solche Aktien nicht verkaufen dürfen. Demnach verlangt Fidelty ab 2014 eine Haltefrist von drei Jahren, von 2015 an fünf Jahre.

Die erste Forderung sollte gerade in Deutschland keine große Herausforderung darstellen. Etwas anders sieht das bei der Forderung ab 2015 aus. Sollte sich die Forderung der Fidelity weitere Unterstützer finden, wird es bei vielen Unternehmen einen Anpassungsbedarf geben.

Erfahrungsgemäß werden sich folglich die Haltefristen auch bei anderen Beteiligungsprogrammen verlängern. Bitte berücksichtigen Sie das bei der Planung eines neuen Beteiligungsprogramms.

HORNBACH-Baumarkt AG startet Rückkaufprogramm

Die HORNBACH-Baumarkt-AG, eine Tochter der HORNBACH HOLDING AG, kündigte am Montag den Rückkauf von bis zu 50.000 eigener Aktien für die Ausgabe von Belegschaftsaktien an. Die Aktien sollen vorsorglich für die Ende 2012 geplante Ausgabe erworben werden.

Equity Change Management begrüßt die Entscheidung, dass das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm fortgeführt wird.

Mitarbeiterbeteiligung motiviert – Ein Kommentar von Tino Zippel zur Smart Commerce SE

In seinem sehr interessanten Kommentar auf OTZ.de schreibt Tino Zippel zum Modell von Ludger Vogt folgendes:

Das Modell, das Ludger Vogt in seinem neuen Unternehmen etablieren will, könnte in der Aufbauphase eine gelungene Antwort auf den Fachkräftemangel im Bereich E-Commerce sein.
Wer sich in der Branche auskennt, wird einen Job oder zumindest genügend Angebote haben. Als junges Unternehmen fällt es schwer, neue Mitarbeiter zu überzeugen, wenn man sich nicht abhebt. Und das gelingt dem ehemaligen Intershop-Vorstand. Aktienoptionen bieten auch andere Unternehmen. Aber dass nur die Mitarbeiter stimmberechtigte Aktien halten, kommt nicht oft vor. Wer mit Geld involviert ist, wird sicherlich noch mehr im Job geben. Schließlich lockt eine gute Motivation: Läuft der Laden, sprudelt die Dividende.
Überhaupt haben variable Gehaltsbestandteile Ihre Vorzüge in Sachen Motivation. Es gibt allerdings eine Voraussetzung: Das Grundgehalt allein muss auskömmlich sein, um nicht in Druck zu geraten.

Möglicherweise wird mit dem Modell von Ludger Vogt ein zukunftsweisender Trend für kleine und mittlere Unternehmen gelegt.

Ex-Intershop-Vorstand Ludger Vogt setzt bei Smart Commerce SE auf Mitarbeiterbeteiligung

Was ist neu im Bereich Mitarbeiterbeteiligung von Smart Commerce?

    Jeder Mitarbeiter soll selbst Geld in Aktien investieren. Hierzu sagt Vogt: „Wer das macht, ist mit Herzblut dabei“. Durch die direkte Beteiligung profitieren die Mitarbeiter aber auch direkt vom Geschäftserfolg.
    Ab sechs Mitarbeitern haben die Mitarbeiter einen Platz im Aufsichtsrat sicher. Das erlaubt den Mitarbeitern die Ausrichtung des Unternehmens mit zu entscheiden.

Der gesamten Betrag der Ostthüringer Zeitung finden Sie hier.

Equity Change Management gratuliert Herrn Ludger Vogt zu diesen Schritten.