Fidelity fordert längere Aktien-Haltefristen für Manager

Fidelity Worldwide Investments will Vergütungsprogrammen für Führungskräfte nur noch dann zustimmen, wenn die Mindesthaltefristen für Bonuszahlungen in Form von Aktien verlängert werden. Dazu hat Fidelity 400 europäische börsennotierte Unternehmen angeschrieben und auf die Verlängerung der Frist gedrängt, innerhalb derer Führungskräfte solche Aktien nicht verkaufen dürfen. Demnach verlangt Fidelty ab 2014 eine Haltefrist von drei Jahren, von 2015 an fünf Jahre.

Die erste Forderung sollte gerade in Deutschland keine große Herausforderung darstellen. Etwas anders sieht das bei der Forderung ab 2015 aus. Sollte sich die Forderung der Fidelity weitere Unterstützer finden, wird es bei vielen Unternehmen einen Anpassungsbedarf geben.

Erfahrungsgemäß werden sich folglich die Haltefristen auch bei anderen Beteiligungsprogrammen verlängern. Bitte berücksichtigen Sie das bei der Planung eines neuen Beteiligungsprogramms.

Mitarbeiter setzen auf Facebook

Am 29. Mai 2013 war wieder ein Tag der Wahrheit bei Facebook.

Der Tag an dem die Haltefrist für die Mitarbeiteraktien endete.

Ab diesem Zeitpunkt hatten die Mitarbeiter, das erste Mal, die Möglichkeit Ihre Aktien über die Börse zu verkaufen. Zusammen mit den Aktien von Altinvestoren waren rund 800 Millionen Aktien nun zusätzlich frei handelbar. Nicht verwunderlich, dass die Börse einen deutlichen Kursrutsch erwartete. Schon in der ersten Stunde wechselten mehr Aktien den Besitzer als sonst an einem ganzen Tag. Doch der erwartete Kursrutsch blieb aus, die Aktie stieg um 10%. Scheinbar hat sich das Vertrauen der Mitarbeiter in Ihr Unternehmen auf die Marktteilnehmer übertragen.

Ein gutes und unerwartetes Beispiel für die positiven Begleiterscheinungen von Belegschaftsaktien.

Nutzen auch Sie die positiven Begleiterscheinungen und beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter. Equity Change Management unterstützt Sie gern.

Ein weiterer Tag der Wahrheit für Facebook

Heute steht für Facebook und die Facebook-Aktionäre das große Zittern auf der Tagesordnung. 3 Monate nach dem unglücklichen Börsendebüt laufen die Haltefristen für Erstinvestoren und Mitarbeiter aus. Betroffen von der Haltefrist sind 286 Millionen Aktien. Durch das Auslaufen der Haltefrist verdoppelt sich die Zahl der handelbaren Aktien auf einen Schlag.

Mehr Informationen im Artikel Inside Facebook.

HORNBACH-Baumarkt AG startet Rückkaufprogramm

Die HORNBACH-Baumarkt-AG, eine Tochter der HORNBACH HOLDING AG, kündigte am Montag den Rückkauf von bis zu 50.000 eigener Aktien für die Ausgabe von Belegschaftsaktien an. Die Aktien sollen vorsorglich für die Ende 2012 geplante Ausgabe erworben werden.

Equity Change Management begrüßt die Entscheidung, dass das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm fortgeführt wird.