Fidelity fordert längere Aktien-Haltefristen für Manager

Fidelity Worldwide Investments will Vergütungsprogrammen für Führungskräfte nur noch dann zustimmen, wenn die Mindesthaltefristen für Bonuszahlungen in Form von Aktien verlängert werden. Dazu hat Fidelity 400 europäische börsennotierte Unternehmen angeschrieben und auf die Verlängerung der Frist gedrängt, innerhalb derer Führungskräfte solche Aktien nicht verkaufen dürfen. Demnach verlangt Fidelty ab 2014 eine Haltefrist von drei Jahren, von 2015 an fünf Jahre.

Die erste Forderung sollte gerade in Deutschland keine große Herausforderung darstellen. Etwas anders sieht das bei der Forderung ab 2015 aus. Sollte sich die Forderung der Fidelity weitere Unterstützer finden, wird es bei vielen Unternehmen einen Anpassungsbedarf geben.

Erfahrungsgemäß werden sich folglich die Haltefristen auch bei anderen Beteiligungsprogrammen verlängern. Bitte berücksichtigen Sie das bei der Planung eines neuen Beteiligungsprogramms.

Ex-Intershop-Vorstand Ludger Vogt setzt bei Smart Commerce SE auf Mitarbeiterbeteiligung

Was ist neu im Bereich Mitarbeiterbeteiligung von Smart Commerce?

    Jeder Mitarbeiter soll selbst Geld in Aktien investieren. Hierzu sagt Vogt: „Wer das macht, ist mit Herzblut dabei“. Durch die direkte Beteiligung profitieren die Mitarbeiter aber auch direkt vom Geschäftserfolg.
    Ab sechs Mitarbeitern haben die Mitarbeiter einen Platz im Aufsichtsrat sicher. Das erlaubt den Mitarbeitern die Ausrichtung des Unternehmens mit zu entscheiden.

Der gesamten Betrag der Ostthüringer Zeitung finden Sie hier.

Equity Change Management gratuliert Herrn Ludger Vogt zu diesen Schritten.

Drägerwerk plant Mitarbeiterbeteiligung

Das im TecDax notierte Medizin- und Sicherheitstechnikunternehmen Drägerwerk plant, Genussscheine im Wert von 300 Millionen Euro zurückzukaufen. Das werde die Dividende zwei bis drei Jahre lang belasten, so schreibt die Wirtschaftswoche. So solle während dieser Zeit nur 15 Prozent des Jahresgewinns augeschüttet werden. Anschließend wolle man wieder 30 Prozent des Überschusses ausschütten.

Drägerwerk möchte künftig auch seine Mitarbeiter am Gewinn profitieren lassen. »An dem zukünftigen Erfolg des Unternehmens sollen die Beschäftigen stärker beteiligt werden. Neben Sonderzahlungen will Drägerwerk zukünftig auch Belegschaftsaktien an seine Mitarbeiter ausgeben. Bereits im kommenden Jahr werde das Unternehmen Aktien an seine Mitarbeiter ausgeben«, sagte Unternehmenschef Stefan Dräger. Auch die Beschäftigten im Ausland sollen von diesem Programm profitieren.

Drägerwerk reiht sich damit in die wachsende Zahl von Unternehmen ein, die die Vorteile von Mitarbeiterbeteiligungen erkannt haben.