Davos – World Economic Forum

Seit mehreren Jahren beeinflussen globale Trends die Stimmung der Wirtschaft. Diese Themen beunruhigen CEOs und sind somit immer wieder ein Thema des Forums. Im Fokus stehen Überregulierung, Staatsdefizite und steigende Steuerbelastung. Aber nicht nur die Themen beschäftigen die Manager. Nach einer Umfrage von PwC haben neun von zehn Managern keine richtige Strategie, wie sie die richtigen Mitarbeiter finden oder ans Unternehmen binden können.

Aus unserer Sicht ist dieses Ergebnis erschreckend. Seit Jahren gibt es diverse Möglichkeiten Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen und damit auch zu binden. Dabei rücken zusätzlich zwei Fragen in den Vordergrund, welche Informationen stelle ich meinen Mitarbeitern zur Verfügung und wie führe ich meine Mitarbeiter? Unternehmen müssen mehr und mehr dazu übergehen ihre Mitarbeiter auf Augenhöhe entgegenzutreten. Dieses Vorgehen hat zwei Vorteile. Erstens fühlt sich der Mitarbeiter wert geschätzt und zweitens erhöhen Unternehmen so ihre Bindungswirkung und ihre Innovationskraft.

Die erste Maiwoche bei Equity Change Management

Die erste Maiwoche hat für Equity Change Management sehr spannend begonnen. Montag ein Lunch mit einem Berliner Kooperationspartner mit dem wir gemeinsam eine Veranstaltung im Juli in München planen. Näheres folgt rechtzeitig nach den bayrischen Herbstferien.

Am heutigen Dienstag ein erster Termin mit einen möglichen neuen Netzwerkpartner. Erstes Ziel für eine Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Veranstaltung rund um das Thema Mitarbeiterbeteiligung für Startups in Berlin. Selbstverständlich halten wir Sie auch hier auf dem Laufenden.

Der Rest der Woche ist bei uns geprägt von der Vorbereitung für ein offenes Ganztagesseminar Ende Mai in Stuttgart. Die Seminarausschreibung folgt in den nächsten Tagen.

Bonusdiskussion in Deutschland

Der Business Reporter hat in seinem Januar Special: Personalmanagement auch die Bonusdiskussion in Deutschland aufgegriffen. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Martin Roos sprach für seinen Artikel zu Sinn und und Unsinn von Bonuszahlungen mit Verfechtern beider Positionen. Equity Change Management hat die Contra Position von Frau Birgit Horak, Vorstand bei Lurse HR Consultant AG in Salzkotten, sehr beeindruckt.

„Contra: Plädoyer gegen individuelle – Bonuszahlungen (Birgit Horak)
„Ich sehe individuelle Boni aus zwei Gründen skeptisch. Erstens: Ich glaube nicht daran, dass Menschen über Geld zu motivieren sind. Dem bekannten Bild von der Möhre, die man jemanden vor die Nase hält, damit er schneller oder besser arbeitet, liegt ein Menschenbild zugrunde, das ich nicht teile.

Nach meiner Überzeugung ist es erste Führungsaufgabe, Mitarbeiter für die Ziele des Unternehmens zu gewinnen und ihnen Wertschätzung zu vermitteln. Mitarbeiter wollen lernen, sich entwickeln können und ihre Ideen einbringen. Dann engagieren sie sich und geben ihr Bestes. Wenn es gelingt, diese „intrinsische Motivation“ zu fördern, sind extrinsische Anreizmechanismen in Form individueller Bonuszahlungen überflüssig oder, folgt man Erkenntnissen der Psychologie, gar kontraproduktiv.

Zweitens: In vielen Unternehmen basiert die Auszahlung individueller Boni auf individuellen Zielvereinbarungen. Grundidee: Die Unternehmen möchten in guten Zeiten viel, in schlechten Zeiten wenig zahlen – ein gerechtfertigtes Ziel. Denn in erfolgreichen Jahren tragen Mitarbeiter durch eine hohe individuelle Leistung und damit Zielerreichung zum guten Unternehmenserfolg bei und partizipieren quasi automatisch, in weniger erfolgreichen Jahren sind die individuellen Zielerreichungen entsprechend geringer und folglich verringern sich die Auszahlungen.

Doch die Praxis sieht anders aus. Ist das Unternehmen erfolgreich, sind die individuellen Boni hoch. Ist das Unternehmen nicht erfolgreich, ist der Unternehmensbonus zwar niedrig, die individuellen Boni in aller Regel aber trotzdem hoch. Weil der Unternehmensbonus ja gering ausfällt, nutzen Führungskräfte die Bewertungsspielräume der Systeme, um diese geringe Zahlung zu kompensieren.

In den 20 Jahren meiner Beratung habe ich zahlreiche Unternehmen gesehen, die diesen Vorgang bestätigen, besser gesagt beklagen. Mit Zielkatalogen, -formulierungen und -konferenzen wird versucht, diese Handhabung zu verhindern. Doch häufig ändert sich nichts. Das Ende vom Lied: Mitarbeiter und Führungskräfte sind frustriert, Betriebsräte sind skeptisch, Gewerkschaften wollen zurück zur reinen Fixvergütung. Ich halte es für unverzichtbar, Mitarbeiter fair zu vergüten. Genauso unverzichtbar ist es, sie am Erfolg und auch am Misserfolg einer Organisation zu beteiligen. Ob individuelle Boni dazu das geeignete Mittel sind, bezweifle ich.“

Frau Horak spricht Equity Change Management mit Ihren Aussagen aus dem Herzen.

Equity Change Management beim ConventionCamp

Am 27.11.2012 findet das diesjährige ConventionCamp in Hannover statt und Equity Change Management ist dabei.

Das ConventionCamp – Die INTERNET(UN)KONFERENZ – verbindet Köpfe und Chaos einen Un-Konferenz (BarCamp) mit der Zielgruppe und Konzept einer klassischen Fachkonferenz (Convention). Hierbei ist das ConventionCamp heute die größte (Un)Konferenz in Deutschland für die Entwicklung der digitalen Zukunft. Unkonventionelle Formate, Partizipation am Veranstaltungsprogramm und hochkarätige Speaker kennzeichnen dieses einzigartige Format, dessen Initiatoren dafür in 2011 mit dem LIDA Award als ‚Leader in the Digital Age‘ ausgezeichnet wurden.

Eines der diesjährigen Hauptthemen ist Beta Culture. Also genau die richtige Zielgruppe für das Thema Mitarbeiterbeteiligung.

Aus diesem Grund bereitet Equity Change Management aktuell eine Freie Session mit dem Thema: „Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen – macht das Sinn?“ vor.

Vorratsbeschluss: Immer mehr Aktiengesellschaften setzen auf Mitarbeiterbeteiligung

Mitten in der laufenden Hauptversammlungssaison ist festzustellen, dass deutlich mehr Aktiengesellschaften in den, zum Beschluss stehenden, Vorratsbeschlüsse die Mitarbeiterbeteiligung berücksichtigen. Gründe hierfür sind vielfältig. An erster Stelle ist hier der war of talents zu nennen. Besonders in Deutschland wird es immer schwieriger Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden.

Equity Change Management begrüßt diese Entwicklung und unterstützt Unternehmen gern bei der Umsetzung.

Mitarbeiterbeteiligung motiviert – Ein Kommentar von Tino Zippel zur Smart Commerce SE

In seinem sehr interessanten Kommentar auf OTZ.de schreibt Tino Zippel zum Modell von Ludger Vogt folgendes:

Das Modell, das Ludger Vogt in seinem neuen Unternehmen etablieren will, könnte in der Aufbauphase eine gelungene Antwort auf den Fachkräftemangel im Bereich E-Commerce sein.
Wer sich in der Branche auskennt, wird einen Job oder zumindest genügend Angebote haben. Als junges Unternehmen fällt es schwer, neue Mitarbeiter zu überzeugen, wenn man sich nicht abhebt. Und das gelingt dem ehemaligen Intershop-Vorstand. Aktienoptionen bieten auch andere Unternehmen. Aber dass nur die Mitarbeiter stimmberechtigte Aktien halten, kommt nicht oft vor. Wer mit Geld involviert ist, wird sicherlich noch mehr im Job geben. Schließlich lockt eine gute Motivation: Läuft der Laden, sprudelt die Dividende.
Überhaupt haben variable Gehaltsbestandteile Ihre Vorzüge in Sachen Motivation. Es gibt allerdings eine Voraussetzung: Das Grundgehalt allein muss auskömmlich sein, um nicht in Druck zu geraten.

Möglicherweise wird mit dem Modell von Ludger Vogt ein zukunftsweisender Trend für kleine und mittlere Unternehmen gelegt.

Webcast: »Mitarbeiterbeteiligung bei einer nicht börsennotierten AG in der Praxis«

Die Cortado AG und die Commerzbank als Dienstleister stellen im Rahmen des GEO DACH Chapter Webcasts ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm vor. Der Webcast soll aus der Praxis für die Praxis sein.

Mit Unterstützung von Equity Change Management können auch Sie die Grundlagen für Ihr eigenes Mitarbeiterbeteiligungsprogramm legen.